Schlagwort: Pflegegrad

  • Telefonische Begutachtung

    Ich hatte meine erste telefonische Begutachtung, für die Höherstufung des Pflegegrads, durch den Medizinischen Dienst.

    Eigentlich stand ein Hausbesuch an, doch dieser wurde ein paar Tage vorher in ein Telefonat geändert. Ich muss gestehen, dass mich dieser Anruf sehr überrascht hatte und mich gleichzeitig überrumpelte. Daher konnte ich nicht richtig reagieren und meinen Wunsch nach einem Hausbesuch äußern. Im Nachhinein hat mich das sehr geärgert.

    Das Telefonat fand statt und wurde von meiner Frau geführt. Auf meine Anwesenheit wurde dabei auch bestanden und so wurde das Telefonat in meinem Beisein geführt. Was für mich körperlich sehr anstrengend war. Die Dame vom MD war sehr nett und ist einige Fragen mit uns durchgegangen. Ein Tag später lag dann schon das medizinische Gutachten des Pflegegrads vor. Damit habe ich nun Pflegegrad 3.

    Mein Fazit: Auch wenn die telefonische Begutachtung gut verlaufen ist, würde ich sie das nächste Mal nicht in Anspruch nehmen. Wir würden einen Hausbesuch vorziehen, weil man sich so viel besser ein Bild von dem Leben und Leiden der betroffenen Person machen kann. Denn es gibt immer noch Menschen, die sich nur schwer vorstellen können, wie man mit ME/CFS, der Dunkelheit und all den Problemen/Symptomen drumherum lebt.

    Wobei ich schon sehr hoffe, dass ich eine Begutachtung, für die Höherstufung des Pflegegrades, nicht mehr in Anspruch nehmen muss. Ich würde mich freuen, wenn es auch irgendwann mal wieder richtung Besserung statt ständiger Verschlechterung geht.

    Eure Yvi

  • Pflegegrad 2

    Letzen Monat hatten wir uns Unterstützung, für die Höherstufung des Pflegegrad’s, geholt und heute kam der Bescheid. Nach Aktenlage wurde geurteilt und die Höherstufung auf „Pflegegrad 2“ bewilligt.

    Den Pflegegrad bekomme ich nicht rückwirkend (von Antragstellung), weil er erst diesen Monat eingegangen ist. Beantragt wurde er letzten Monat schon, aber es zählt der Eingang des Antrages bei der Krankenkasse. So betrachtet ging das dann mega schnell. Das waren nicht mal 2 ganze Wochen, von Antrag Eingang bis Bewilligung.

    Ki Bild

    Die Entscheidung sich bei der Antragstellung Hilfe zu holen, war definitiv die richtige Entscheidung. So musste meine Frau sich nicht noch darum kümmern und sich mit dem ganzen Papierkram auseinandersetzen.

    Zum Glück gibt es solche Beratungsstellen, die einem da helfen und unterstützen. Als Pflegeperson ist man ja doch schon relativ überfordert bzw. enorm ausgelastet. Und für einige, so wie für meine Frau, ja auch eine neue Situation.

    Eure Yvi

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