Schlagwort: Hilfsmittel

  • Mein Badewannenbrett

    Da das lange stehen unter der Dusche immer schwerer wird und auch körperliche Probleme dies erschweren, wurde uns ein Badewannenbrett empfohlen. Erst fand ich diese Idee komisch und musste sie erstmal auf mich wirken lassen. Aber am Ende fand ich sie praktisch und sehr hilfreich.

    Es ist wirklich schwer sich damit zu arrangieren und es zu akzeptieren. Man krempelt so nach und nach alles um und passt es dem jetzigen Zustand an. Dabei hab ich immer die Hoffnung im Hinterkopf, dass ich eines Tages auf all die Hilfsmittel nicht mehr angewiesen bin. Doch zum jetzigen Zeitpunkt ist dies notwendig und hilfreich.

    Inzwischen habe ich mein Badewannenbrett bekommen. Und ich kann euch sagen, es ist ein komisches Gefühl dieses auf der Badewanne zu sehen. Bei all den komischen Gefühlen steht eines fest…Es wird mir definitiv helfen und vieles erleichtern, so dass ich Energie und Kraft einsparen kann. Und damit ist mir schon sehr geholfen.

    Den einzigen Nachteil, den ich sehe und wo ich schauen muss ist…das dieses Badewannenbrett genau passend mit dem Badewannenrand endet. Mein Duschvorhang funktioniert damit nicht mehr so wie vorher und das Wasser könnte somit übers Badewannenbrett außerhalb der Badewanne laufen. Wäre das Brett etwas tiefer gelegt oder hätte es ne leichte Beugung nach unten, wäre es wahrscheinlich von Vorteil. Aber so muss ich erstmal schauen, wie ich das jetzt löse, damit das Wasser nicht außerhalb der Badewanne läuft.

    Eure Yvi

  • Mein 3 in 1 Orthopädisches Dreieckskissen

    Da ich ja im Moment nur noch liege und dies inzwischen auch auf meinen Kreislauf übergeht, habe ich nach einer Lösung gesucht. Ich wollte etwas aufrecht liegen und habe dieses Problem, bis jetzt mit einem großen Kuscheltier überbrückt. Bequem war es nicht und so habe ich nach einem geeigneten Rückenkissen gesucht. Ich bin relativ schnell auf dieses 3 in 1 Orthopädisches Dreieckskissen gestoßen. Man kann es in 20 verschiedene Positionen verändern, was ja nicht verkehrt ist. Dazu besteht es aus Memory-Schaum und hat eine ergonomische gebogene Oberfläche…..genau das richtige für mich. Also habe ich nicht lange überlegt und es mir gekauft. Ich weiß nicht, wieviel Geld wir inzwischen für Hilfsmittel (für mich) ausgegeben haben. Aber da kommt einiges zusammen.

    Was tut man nicht alles, damit es einem in diesem Zustand halbwegs gut geht und er zu ertragen ist.

    Ich bin gespannt wie es sich so liegt und werde euch definitiv davon Berichten.

    Euere Yvi

  • Häuslicher Pflegedienst

    Da ich es im Moment nicht zum Arzt schaffe, musste ich mich nach einer Möglichkeit umschauen, damit ich weiterhin mein Medikament bekomme. Also rief ich beim Pflegedienst und bei der Krankenkasse an und informierte mich. Es bedarf einer Verordnung vom Hausarzt, damit jemand nach Hause kommt und mir das Medikament spritzt. Meine Frau hat die Verordnung vom Arzt abgeholt und gleich zum Häuslichen Pflegedienst gebracht. Und heute kam jemand vorbei und hat mir mein Medikament gespritzt. Die Verordnung ist jetzt erstmal für ein halbes Jahr und dann sehen wir weiter. Ein komisches Gefühl ist es trotzdem, auf Hilfe vom Pflegedienst angewiesen zu sein. Aber was muss, dass muss halt.

    Eure Yvi

  • Servierwagen

    Da die „kurzen Wege“ in der Wohnung immer anstrengender und belastender werden, haben wir nach einer Lösung gesucht. Irgendwann sind wir auf die Idee eines Servierwagen‘s gestoßen und haben geschaut, was es da so gibt. Jetzt hab ich einen Servierwagen und kann so alles ablegen was ich benötige, zum Tisch bringen und mich gleichzeitig festhalten.

    Eure Yvi

  • Glücksmomente

    Wir haben heute den ersten Ausflug, mit Rollator, ins Shopping-Center gemacht. Meine Frau hatte die tolle Idee, nach einer neuen Sonnenbrille zu schauen. Eine, die nicht so auffällig ist wie meine und womit ich vielleicht nicht so angestarrt werde. Im ersten Geschäft war ich schnell überfordert und bin gleich wieder raus. Im zweiten Geschäft fing schon das Gespräch ganz anders an, so dass ich mich da kurz umschaute und schnell was gefunden habe. Und die Sonnenbrille ist super. Die Gläser sind nicht so dunkel und sie ist total angenehm zu tragen. Auch die Helligkeit im Center oder bei Tageslicht war damit sehr angenehm. Dazu gab es auch gleich noch ein schönes Brillenetui. Ich bin aus dem schwärmen der neuen Sonnenbrille gar nicht mehr rausgekommen und habe mir somit „meinen Glücksmoment“ für heute erschaffen.

    Der Rollator war auch sehr praktisch. Zum einen weil ich mich festhalten konnte und zum anderen, weil wir so gleich Einkäufe verstauen konnten und keine Tüten tragen mussten. Unpraktisch ist, dass man in vollen Fahrstühlen einfach keinen Platz findet und man schauen muss, wie man da jetzt noch mitkommt.

    Eure Yvi

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