Der Februar begann mit einer neuen Frisur. Ich hab mir meine Haare auf 3mm abrasiert.
Die Akzeptanz meines neuen Zustandes fällt mir schwer und die Dunkelheit wurde zu meinem Tagesmittelpunkt. So lag ich spätestens ab Mittag in der Dunkelheit. Mein Zustand hat sich kein bisschen gebessert. Und wenn ich daran denke, was ein ärztlicher Gutachter mir vor einem Jahr versprochen hat….könnte ich schreien. Er hat mir eine Wunderheilung versprochen. Er kennt so viele mit Post COVID, die alle wieder Gesund sind und ich werde auch bald wieder (2. Monate gab er mir) Gesund sein. Und nun, nun ist schon 1. Jahr vergangen und ich bin NICHT Gesund. Diese Begegnung und diese Missachtung des Gutachters ärgert mich noch heute. Er hat nicht 1x danach gefragt, wie es mir geht und wie mein Alltag so ausschaut. Aber leider machen wir alle solche Begegnungen. Und außer sich zu beschweren und dagegen anzukämpfen, bleibt uns nicht viel übrig. Meistens haben wir auch keine Kraft, um gegen all diese Ignoranz und Ablehnung zu kämpfen.
Körperlich war im Februar auch nicht viel drin. Aber ich bin so dankbar für meinen Rollator. Der Körper macht so schnell schlapp, ich würde ohne ihn nicht mehr durchhalten. Und dieses zwischendurch dann mal raufsetzten und Pause machen, ist so toll. Meine Kids beneiden mich darum. Jetzt wo das Wetter auch wieder wärmer wird, planen wir Spaziergänge mit dem Rollstuhl. Aber auch nur, abhängig von der Körperverfassung. Also alles spontan.
Aber jetzt müssen wir erstmal die Erkältungszeit überstehen….und die schleppt sich schon seit Wochen, mit auf‘s und ab‘s, bei uns herum. Wenn man denkt es wird besser, geht es ein paar Tage später wieder von vorne los. Und ich hoffe einfach nur, dass es bei einer Grippe/Erkältung bleibt und Influenza oder RSV an uns vorbeiziehen. Ich hoffe es sehr.
Mal schauen was der März so bringt.
Eure Yvi