Zugeparkte Fußgängerüberwege

Ich war mit meiner Familie und meinem Rusty (Rollstuhl) draußen. Und dieses Mal habe ich mich erneut darüber aufregt, dass Autos die Fußgängerüberwege zuparken. Und das ist nicht das erste Mal.

Wir wollten eigentlich nur vom Parkplatz runter, aber beide Fußgängerüberwege waren von Autos zugeparkt und damit blockiert. Ein Zustand, der uns sehr verärgert hat. Es gibt dort nur 2 Übergänge, der Rest ist mit Bäumen und Sträuchern versehen. Da im Winter alle Bäume und Sträucher nackig sind, ergeben sich einige Lücken. Und diese Lücken, die so überhaupt nicht Rollstuhlgerecht sind, haben wir dann genutzt, um mich auf die andere Seite zu bekommen. Und alles nur, weil man sein Auto einfach vor dem Fußgängerüberweg parkt.

Ein Zustand der mich sehr sauer und wütend macht. Aber nicht nur mich, auch die beteiligten Personen, die meinen Rollstuhl schieben. Mich hat das damals schon immer angekotzt, als ich mit Kinderwagen unterwegs war und die Wege versperrt waren.

Ich frage mich ernsthaft, denkt man als Autofahrer*in nicht darüber nach, wo man sein Auto parkt? Überlegt man sich vorher nicht, ob es wirklich eine gute Idee ist, sein Auto vor einem Fußgängerüberweg zu parken? Ich meine, man muss doch mal darüber nachdenken, ob da dann noch jemand vorbeikommt. Sei es jemand mit Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl oder auch einfach nur so.

Aber wahrscheinlich macht man sich darüber keine Gedanken. Hauptsache man hat nen Parkplatz, egal wie bescheuert man dann auch steht.

Eure heute „saure“ Yvi

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